Lebensräume

Das Thema einer optimalen, an den Bedürfnissen und der Erfahrungswelt der Kinder orientierten und von einer Vielfalt geprägten Raumgestaltung begleitet uns kontinuierlich.

Wir als Pädagogen sehen uns in der Verantwortung, die Räume teils gemeinsam mit den Kindern so zu gestalten, dass sich alle wohl und geborgen fühlen, selbst tätig werden können um die Welt aus kindlicher Sicht zu erfahren und dadurch Anregungen zu bekommen um weiterführendes ganzheitliches Lernen zu ermöglichen.

Im Erdgeschoss können die Kinder individuell ihrer Kreativität und Phantasie freien Lauf lassen. Das Atelier, der Werkraum, die Sinneswerkstatt, der Leuchttisch, die besondere Holz-Spielewand und der multifunktionale Projektraum mit den Schwerpunkten Religionspädagogik, musikalische Erziehung, Literatur und Sprache haben einen sehr hohen Aufforderungscharakter, motivieren zu explorativen Sinneswahrnehmungen und bieten mannigfaltige Lern- und Entfaltungsmöglichkeiten für Jedermann.

Zwei Nebenräume, angrenzend an die drei im Erdgeschoss zu findenden Gruppen, bieten Ausweichmöglichkeiten für Kleingruppenarbeiten oder individuelle Nutzung entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder. 

Im Treppenhaus hat man die Möglichkeit nach oben in die beiden Pfarrsäle zu gelangen. Gottesdienste, Andachten, Feiern, Elternabende und diverse sonstige Veranstaltungen füllen die lichtdurchfluteten, hohen, mit elegantem Holzdachstuhl konzipierten Säle mit Leben.

Das Untergeschoss bietet neben der zur Südseite gerichteten Gruppe einen Nebenraum, der in der Mittagszeit zum Schlafraum umfunktioniert wird. Ein weiterer Raum für Therapien und Elterngespräche grenzt daran an. 

Der sehr gut ausgestattete und weiträumige Turnraum mit einer Boulderwand als besonderes Augenmerk ermöglicht täglich allen Kindern ihren persönlichen Bewegungsdrang auszuleben.

Vier Gruppen - alle nach dem Raumteilverfahren eingerichtet - präsentieren sich trotzdem individuell und einzigartig. Mit den Kindern gemeinsam wird das Konzept des Gestaltens angegangen. Das Materialangebot entspricht dem Bedarf der jeweiligen Gruppe. Gekoppelt damit ergibt sich die „notwendige“ Veränderung der Räume (Inklusionsgedanke).

Die Räume sind zwar für die Stammgruppen eingerichtet, laden jedoch mit ihrer Individualität zum Besuchen ein und sind offen für alle Kinder im Haus, die daran Interesse haben und Neugierde zeigen.